Demokratische Republik Kongo

Nothilfe Kongo

Medizinische Unterstützung in einer Region im Ausnahmezustand
Nach schweren Angriffen bewaffneter Rebellengruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die humanitäre Lage in der Region katastrophal, tausende Menschen sind auf der Flucht, die Krankenhäuser sind überfüllt, es fehlt an medizinischer Ausrüstung und Medikamenten, viele Verletzte können nur unzureichend behandelt werden. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen leistet Difäm Weltweit medizinische Nothilfe vor Ort.

Die Lage vor Ort

Durch die wiederholten politischen und bewaffneten Konflikte in Ost-Kongo ist die humanitäre Situation in der Region Nord-Kivu seit Monaten katastrophal. Das Difäm berichtet von massiven Menschenrechtsverletzungen, sexualisierter Gewalt, Kinder- und Zwangsrekrutierungen und Schießereien.

Der Massenzustrom von Verletzten mit Schussverletzungen in die Krankenhäuser überfordert die Kapazitäten der Ärzteteams. Zudem fehlte es an Medikamenten, Verbandsmaterial und medizinischer Ausrüstung. Viele medizinische Fachkräfte sind geflohen, das verbliebene Personal arbeitet unter extremer Belastung.

Wiederholte Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur, Entführung von Patienten und ihrer Begleiter belasten die psychosoziale Gesundheit der Bewohner in Ost-Kongo stark.

Die Zusammenarbeit vor Ort

Die medizinische Versorgung in der Provinz Nord-Kivu wird durch Gesundheitseinrichtungen des kirchlichen Werks DORM-ECC (Département d‘ouvre et recherche médicale de l‘Église du Christ du Congo) geleistet.

Difäm Weltweit unterstützt die Organisation durch die Lieferung von Medikamenten,  das medizinische Personal durch Schulungen in der Versorgung von Schussverletzungen und Mitarbeitende und Gemeindemitglieder im Umgang mit psychosozialen Traumata.

Die Agnes Philippine Walter Stiftung fördert das Engagement von Difäm Weltweit in Ostkongo finanziell.

Ihre Spende für:

  • Beschaffung von Medikamenten und Verbandsmaterial
  • Bereitstellung medizinischer Ausrüstung
  • Notfallversorgung von Verletzten
  • Schulungen für medizinisches Personal
  • im Umgang mit psychosozialen Traumat

Ihre Spende trägt dazu bei:

  • die medizinische Versorgung in überlasteten Einrichtungen aufrechtzuerhalten
  • verletzte Menschen zeitnah zu behandeln
  • besonders schutzbedürftige Gruppen wie Frauen und Kinder zu begleiten
  • medizinisches Personal in der Versorgung von Schussverletzungen zu schulen,

Difäm Weltweit

Das Difäm wurde 1906 gegründet. Ziel: Gemeinsam mit christlichen Partnern vor Ort setzt sich das Difäm für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitssituation in wirtschaftlich armen Ländern und Regionen der Erde ein.

Als Förderstiftung arbeitet die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung mit erfahrenen Partnern zusammen, um nachhaltige Hilfe vor Ort zu ermöglichen.
Ihre Spende fließt direkt in die Finanzierung der beschriebenen Maßnahmen.