Das Auftreten von Geburtsfisteln ist im Tschad relativ häufig. Jährlich treten zwischen 500 und 1.000 neue Fälle auf.
Zu den Ursachen zählen mangelnder Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung, Teenager-Schwangerschaften, Kinder- und Zwangsehen sowie Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
Betroffene Frauen leiden nicht nur körperlich, sondern häufig auch unter sozialer Ausgrenzung und Isolation.
Viele Frauen wissen zudem nur wenig über Geburtsfisteln und Behandlungsmöglichkeiten. Erschwert wird dies zusätzlich durch geringe Alphabetisierung – insbesondere unter Frauen.
Women’s Hope International setzt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Förderprojekte um, die auf die individuellen Bedürfnisse fistelbetroffener Frauen ausgerichtet sind.
In den meisten Fällen kann eine Fistel erfolgreich behandelt werden. Auch bei unheilbaren Fisteln bestehen Möglichkeiten, das Wohlbefinden deutlich zu verbessern.
Das Projekt in der Provinz Ouaddaï verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Ziel ist es, das psychische und körperliche Wohlergehen der betroffenen Frauen zu stärken und sie bei der sozialen Reintegration zu unterstützen.
Ein zentraler Bestandteil ist dabei eine respektvolle und würdevolle Begleitung der Frauen.
Die Agnes Philippine Walter Stiftung unterstützt dieses Projekt seit 2023 mit finanziellen Mitteln.
• medizinische Behandlung von Geburtsfisteln
• psychosoziale Begleitung betroffener Frauen
• Unterstützung bei sozialer Reintegration
• Aufklärung über Gesundheit und Behandlungsmöglichkeiten
• Ausbau medizinischer Grundversorgung
• lokale Hilfsstrukturen vor Ort
• Frauen aus Isolation zurück in Gemeinschaft zu begleiten
• körperliches und psychisches Wohlbefinden zu verbessern
• Heilung und Linderung zu ermöglichen
• Würde und Selbstvertrauen zu stärken
• geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenzuwirken
• langfristige Hilfe vor Ort aufzubauen
Als Förderstiftung arbeitet die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung mit erfahrenen Partnern zusammen, um nachhaltige Hilfe vor Ort zu ermöglichen.
Ihre Spende fließt direkt in die Finanzierung der beschriebenen Maßnahmen.