Durch die wiederholten politischen und bewaffneten Konflikte in Ost-Kongo ist die humanitäre Situation in der Region Nord-Kivu seit Monaten katastrophal. Das Difäm berichtet von massiven Menschenrechtsverletzungen, sexualisierter Gewalt, Kinder- und Zwangsrekrutierungen und Schießereien.
Der Massenzustrom von Verletzten mit Schussverletzungen in die Krankenhäuser überfordert die Kapazitäten der Ärzteteams. Zudem fehlte es an Medikamenten, Verbandsmaterial und medizinischer Ausrüstung. Viele medizinische Fachkräfte sind geflohen, das verbliebene Personal arbeitet unter extremer Belastung.
Wiederholte Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur, Entführung von Patienten und ihrer Begleiter belasten die psychosoziale Gesundheit der Bewohner in Ost-Kongo stark.
Die medizinische Versorgung in der Provinz Nord-Kivu wird durch Gesundheitseinrichtungen des kirchlichen Werks DORM-ECC (Département d‘ouvre et recherche médicale de l‘Église du Christ du Congo) geleistet.
Difäm Weltweit unterstützt die Organisation durch die Lieferung von Medikamenten, das medizinische Personal durch Schulungen in der Versorgung von Schussverletzungen und Mitarbeitende und Gemeindemitglieder im Umgang mit psychosozialen Traumata.
Die Agnes Philippine Walter Stiftung fördert das Engagement von Difäm Weltweit in Ostkongo finanziell.
Als Förderstiftung arbeitet die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung mit erfahrenen Partnern zusammen, um nachhaltige Hilfe vor Ort zu ermöglichen.
Ihre Spende fließt direkt in die Finanzierung der beschriebenen Maßnahmen.